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Hallo liebe Helfer bei der Organisation des Dog Event in Düsseldorf!!!
Ein herzliches Danke schön an Euch alle, für die wunderbare Vorbereitung und die Präsentationen! Alles wurde wunderbar organisiert und vorbereitet und war ein voller Erfolg!! Danke!!!!
Uta Engelhardt
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Zeitungsauszug Velberter Stadtanzeiger 21.08.2010

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Neues von ZERGportal +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ In Ungarn ist das neue Tierschutzgesetz am 15.01.2010 in Kraft getreten.
Dies jedoch nicht ohne Folgen. Denn in den letzten zwei Wochen gab es dadurch sehr viele Beschlagnahmungen. Die Haltungsbedingungen wurden verschärft. Die Wegnahme durch die Hundepolizei wurde dadurch erleichtert.
Wir rechnen mit noch weiteren Beschlagnahmungen und auch der Strafverfolgung in Ungarn, so die Pfotenhilfe Ungarn. Das alles hat Ungarn einem Tierfreund zu verdanken. Dr. Péter Bárándy aus dem Justizministerium macht Ernst und hat sein Wort gehalten. Es sollen noch weitere Änderungen in Kraft treten. Bereits im Sommer kam es zum Kontakt zwischen dem Politiker und den Tierschützern der Pfotenhilfe. Beide Parteien arbeiten auch schon in einem Projekt der ungarischen Tierärztekammer zusammen. Hier einige Auszüge der Änderungen:
- Tiere, die im Freien gehalten werden, müssen ausreichende Einrichtungen zur Verfügung haben, damit sie sich bei entsprechender Witterung und Gefahr zurückziehen können. Ihr Bewegungsraum darf nicht eingeschränkt werden, dass sie diese Einrichtung nicht erreichen können. - Tiere, die in geschlossenen Räumen gehalten werden, müssen ausreichend Auslauf und Bewegungsfreiheit zur Verfügung haben. Der Tierhalter hat hierfür Sorge zu tragen. - Der Ausschuss zur Genehmigung von Tierversuchen hat die Anträge strenger zu prüfen. In dem Ausschuss darf keine Person vorhanden sein, die diesen Antrag selbst gestellt hat oder aber Nutzen aus dem Tierversuch ziehen würde. - Tierpensionen und Tierheime müssen nachweisen, dass sie diese Einrichtungen auch finanziell tragen können. - Tierschutz soll zum Pflichtfach in Schulen werden. Informationen, Aufklärung und Weiterbildung über die Natur und Tierwelt sind förderlich. - Tierquälerei wird unter Strafe gesetzt und kann mit bis zu 3 Jahren Freiheitsentzug bestraft werden. Ein ganz wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist jedoch, dass Tierschutz in den Schulen unterrichtet wird. Dafür danken die Tierschützer Dr. Bárándy sehr. Er hat sein Wort gehalten. Als wir uns im Sommer getroffen haben, hat er auch von Fällen der Tiermisshandlung gesprochen. Die Verfahren wurden jedoch eingestellt. Einige Fälle waren wirklich grausam. Er sagte wörtlich: “Was bitte muss man denn noch tun, damit man in Ungarn endlich als Tierquäler bestraft wird?” Er hat die Gerichte angewiesen, solchen Verfahren nachzugehen und diese nicht einzustellen. Natürlich wird es auch in Zukunft noch Tierquäler geben, die sich der Strafverfolgung entziehen können, aber die Weichen sind gestellt und Ungarn beschreitet einen neuen Weg. Die Verantwortlichen der Pfotenhilfe Ungarn e.V dürfen sich nicht ohne Stolz als Weichensteller für einen würdigen Umgang mit Tieren sehen. Es ist ein Schritt, die Bevölkerung für einen wertschätzenden Umgang mit ihren Haus- und Nutztieren zu sensibilisieren und sowohl den Menschen, als auch den Tieren dabei zur Seite zu stehen. Quelle: Pfotenhilfe Ungarn e.V. http://www.pfotenhilfe-europa.eu |
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Anonyme Hinweise voll im Trend?
Eigentlich kam es ja immer schon mal vor – ab und zu.
Schlagzeilen wie diese und viele andere, ähnlich lautende:
„Ein anonymer Hinweis an das Veterinäramt der Stadt xxx brachte die Tiertragödie ans Licht“
Aber in den letzten 12 Monaten ist es schon fast zu einem Sport geworden, mit anonymen Hinweisen auf Tiertransporte aufmerksam zu machen, denen die offiziellen Stellen aufgrund der ohnehin zur Zeit erhöhten Sensibilität diesbezüglich nur allzu gerne nachgehen.
Für mich persönlich stellt sich da die Frage: Warum erfolgen solche Hinweise anonym?
Momentan laufen viele Hetzkampagnen gegen Tierschützer, die Tiere aus ihrem Elend befreien und in ihrer Not oft so viele wie möglich mitnehmen - natürlich unter sehr beengten Bedingungen.
Diese Transporte dauern aber nach meinen Informationen zwischen 15 und 24 Stunden. Und das ist ein Zeitraum, den die Tiere sicher gerne in Kauf nehmen würden, wenn sie wüßten, dass sie weiterleben dürfen und über kurz oder lang ein schönes Zuhause bekommen.
Wie oft solche Hetztiraden an die Grenzen der Existenz solcher Tierschützer geht ist unglaublich, denn sobald sich auch noch Presse und andere Medien einschalten, bleibt halt "immer was hängen", auch wenn sich im nachhinein herausstellt, dass der Transport völlig in Ordnung war.
Das Problem ist, dass es leider Gottes Tierhändler gibt, die über Leichen gehen und diese Tatsache wird scham- und hemmungslos ausgenutzt von frustriert-neidischen Profilneurotikern, die nicht selten mit völlig aus der Luft gegriffenen Behauptungen oft die treffen, die eigentlich die guten sind, aber sich in irgendeiner Form unbeliebt gemacht haben.
Passt halt gerade gut und liegt voll im Trend, die Denunziation zum Zwecke der Aufwertung des eigenen Egos und Befriedigung der eigenen Profilierungssucht.
Ich möchte mich aber nicht falsch verstanden wissen:
Es gibt sie nun einmal, die Hundehändler. Es gibt sie nun mal auch, die Transporte unter unglaublichen Bedingungen. Und ich bin selbstredend dafür, dass gegen solche Elemente in aller Härte vorgegangen werden muß.
Diese Tatsache jedoch dazu zu benutzen, Tierschützer zu denunzieren die sich aufgrund irgendwelcher unbedeutenden Zwistigkeiten unbeliebt gemacht haben – und das selbstverständlich unter dem Deckmäntelchen der Anonymität - zeigt einmal mehr die Notwendigkeit auf, endlich eine vernünftige Kontrollinstanz für die Bereiche des Tierschutzes zu schaffen.
An dieser Stelle nochmal der Brief des „Streunerhundes“ Bobby
Der Brief eines südländischen "Streunerhundes" an die Menschen
Liebe Leute.
Glaubt mir: ich hatte kein schönes Leben, bevor ich gerettet wurde. Der tägliche Kampf ums Überleben im Rudel, die Hitze, die Kälte, der Hunger - dafür war ich als kleiner Streuner nicht besonders tauglich - schließlich bin ich ja kein Wolf...
Hungern mußte ich nicht mehr, nachdem man mich eingefangen hatte. Aber dafür begann eine Qual, die unbeschreiblich ist. Ich war eingesperrt auf kleinstem Raum, rings um mich herum nur blanker, kalter Beton - an Flucht war nicht zu denken..
Täglich kamen für ein paar Stunden Menschen, die meinen Kerker mit einem Wasserstrahl von meinen "Geschäften" reinigten, mir zu fressen und zu trinken gaben.
Danach waren sie wieder fort - und ich zusammen mit den anderen Inhaftierten wieder allein.
Allein mit meinen blanken Betonwänden und den Geräuschen um mich herum.
Das ging 2 Jahre so.
Glaubt mir - im Leben eines Hundes ist das eine verdammt lange Zeit...
Dann kamen Menschen, die mich herausholten - zum ersten Mal seit Jahren hatte ich wieder Gras unter meinen Pfoten. Aber nur ganz kurz, denn dann mußte ich in eine Box in einem Auto, das fast so aussah, wie das, mit dem man mich in mein Verlies gebracht hatte.
Die Menschen waren freundlich - aber ich hatte trotzdem Angst. Große Angst sogar.
Decken. Ich merkte erst jetzt, dass ich auf einer Decke saß, in dieser Box. Die Wärme war angenehm, aber so fremd. Ein Wasserbehälter war auch angebracht - ich gönnte mir erst mal einen großen Schluck.
Die Türen würden geschlossen, das Auto begann zu fahren und ich wurde müde. Egal, was geschehen würde - schlimmer als im Kerker konnte es kaum werden.
Im Gegenteil: Hier war es angenehm warm - ein wenig klein vielleicht - aber es ging. Ich hörte zwei Menschen sprechen, und das monotone Motorengeräusch ließ mich schnell einschlafen.
Viele, viele Stunden ging das so - ich dachte schon, dass würde nie enden.
Aber dann waren wir am Ziel, wurden aus den Boxen gelassen, durften uns lösen und bekamen viel Futter und Wasser. Konnten rennen und toben - glaubt mir: wir waren seelig!
Heute lebe ich bei einer tollen Familie, meinem neuen Rudel. Es geht mir gut - auch wenn ich merke, dass ich langsam in die Jahre komme.
Ich denke oft an die Zeit im Kerker zurück, auch an die Zeit davor.
An die lange Fahrt in die Freiheit.
Warum ich Euch das alles schreibe?
Nun - mein Herrchen hat mir erzählt, dass es viele dumme Menschen gibt, die nicht begreifen wollen oder können, dass die Fahrt im Auto für uns eine Fahrt aus der Hölle in die Freiheit gewesen ist. Eine Strapaze - mag sein.
Aber glaubt mir eines: diese "Strapaze" hat jeder von uns gerne auf sich genommen.
So,wie sie jeder Mensch auf sich nehmen würde, dem man nach langer und brutaler Haft die Freiheit und ein gutes Zuhause schenken würde.
Denkt mal darüber nach.
Euer
Bobby
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